Samstag, Oktober 10, 2009

Erster Teil der Voruntersuchungen abgeschlossen

Tja, da war er wieder: ein Tag in der Uni Heidelberg. Wir sollten um 09:00 Uhr da sein und sind daher um 07:00 gestartet. Anmeldung in H5, kurzer Check, ob er einen Infekt hat in der Ambulanz, dann wieder hoch in die H5. Dort ein offenes Gespräch über das was uns erwartet mit einer Krankenschwester. Sehr offen war sie. Was uns erwartet, wenn wir ihn nach dem OP sehen: “es wird schockierend sein”. OK, die Bilder in der Station zeigen schon einiges, aber wenn es um das eigene Kind geht, wird das schon noch mehr und richtig an die Substanz gehen…

Ein Röntgentermin in hängender Weise, wie das letzte Mal auch stand auch wieder an. Ich muss mal gucken, ob ich ein Bild von der Vorrichtung finde…

Später dann noch ein EKG und eine Herz-Ultraschall. Hier stellten wir fest, dass die gemessene Lücke nicht mehr 1,9cm, sondern nur noch 1,6cm groß war. Das bemerkte der Doc nicht, weil er auch nicht über die bisher gemessene Lücke informiert war. Und sie war ihm auch recht egal. “es ist nicht wichtig wie groß die Lücke ist, sie wird halt geschlossen (mit Material aus dem Herzbeutel)… OK, für uns war das ein kleiner Erfolg 0,3cm weniger!

Zurück waren wir gegen 18:00 und dort erwartete uns eine köstliche Mahlzeit, von supernetten Hausgeistern zubereitet, mit frischem Obstsalat als Nachtisch.

Wie geht´s weiter? Also am Montag müssen wir um 10:00 wieder da sein. Dann gibt es noch einen Fontanellen-Ultraschall (alternativ ein EEG), um zu prüfen, ob am Gehirn alles ok ist und eventuelle später auftauchende “Fehler” auf die OP zurückzuführen sind oder nicht.. Joshi bleibt dann dort und wir fahren abends wieder zu den Kids.

Am Dienstag müssen wir um 06:00 (jaja!) da sein, weil er um 06:30 in die OP-Vorbereitung geht. Dann heißt es für uns verschwinden. Und es wurde uns schon ans Herz gelegt, unbedingt in die Stadt, in den Zoo oder so zu gehen, weil 3-7 Stunden im Krankenhaus abhängen macht nur fertig. Sie würden uns auf´m Handy anrufen, wenn er in den Aufwachraum käme incl. einer kurzen Statusmeldung… wir könnten dann langsam zurück kommen, weil er eh die nächsten 2-3 Tage schlafend gehalten würde. Er sei dann Intubiert, mit Magensonde, div. Drainagen aus dem Bauchraum und sonstigen Schläuchen versehen. Also noch eine Steigerung zum Bild aus der Intensivstation in Bad Kreuznach.

Noch eins zum Team: sie sind, wie beim Katheter-Termin, alle sehr nett und mitteilsam. Joshi wird auch wahrscheinlich im selben Zimmer sein, wenn er aus der Intensiv zurück kommt…

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.